|
Sie befinden sich hier: Home > Verwaltung > Aktuelles
EFRE 2021-2027
Kardaun, Jänner 2026 – Der Sozial- und Gesundheitssprengel Eggental-Schlern in Kardaun wird in den kommenden Monaten umfassend energetisch saniert. Das Projekt stellt einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Energieeffizienz, der Nutzungsqualität und des Klimaschutzes dar und wird maßgeblich durch Mittel der Europäischen Union ermöglicht.
Der Sozial- und Gesundheitssprengel ist für zentrale soziale Dienste in den Gemeinden Kastelruth, Völs am Schlern, Tiers, Karneid, Welschnofen und Deutschofen zuständig. Das Gebäude in Kardaun, das in den 1980er- und 1990er-Jahren errichtet wurde, entspricht nicht mehr den heutigen energetischen Standards und wird nun nachhaltig modernisiert.
Im Rahmen der Sanierung werden umfangreiche Dämmmaßnahmen an Fassade, Unter- und Dachgeschoss umgesetzt, neue Fenster und Außentüren eingebaut sowie Maßnahmen gegen Feuchtigkeit getroffen. Ergänzt wird das Projekt durch die Außenbeschattung, Anpassungen an der Kühlung und die Installation einer Photovoltaikanlage, die künftig einen Großteil des Strombedarfs des Gebäudes decken wird. Ziel ist es, den Energieverbrauch deutlich zu senken und gleichzeitig ein angenehmes und gesundes Raumklima für Mitarbeitende und Besucher zu schaffen.
Die Bauarbeiten sind für Anfang April 2026 geplant und sollen innerhalb von fünf bis sechs Monaten abgeschlossen werden.
Die Umsetzung des Projekts wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2021–2027 entscheidend unterstützt. Insgesamt werden 80 % der genehmigten Gesamtkosten von 1.455.141,09 Euro durch öffentliche Fördermittel abgedeckt, davon 40 % durch EFRE-Mittel der Europäischen Union. Die restlichen Kosten tragen die zuständigen Landesämter.
Dank dieser EU-Förderung kann die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern gezielt in eine nachhaltige, zukunftsfähige öffentliche Infrastruktur investieren. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energiebedarfs und der CO₂-Emissionen, stärkt die regionale Wertschöpfung und verbessert langfristig die Qualität der sozialen Dienstleistungen in der Region.
20.01.2026